Archiv der Kategorie: Sprache

Nie alles zeigen.

„The horrors of the Necronomicon chill us precisely by not being revealed. They can only be present and effective in their mode of abscence. We can look at Medusa’s visage only in a blurred mirror, or the story will, for the reader, be turned to lifeless stone.“

Robert M. Price, Introduction to The Necronomicon. Selected Stories and Essays Concerning the Blasphemous Tome of the Mad Arab.

George Carlin: Comedy trifft Philosophie

George Carlin ist neben Richard Pryor wohl der beste englischsprachige Stan-Up-Comedian. Seine Stücke bestehen aus einer ganz eigenen Mischung aus Obszönität, Alltagsbeobachtungen, Machtkritik und Betrachtungen zu Leben und Tod. Dabei bediente sich der ehemalige Jesuitenschüler häufig einwandfreier logischer Argumentationen und anderer philosophischer Methoden, besonders der reductio ad absurdum. Hier ein Beispiel, in dem er sich die Vorstellungen von der Heiligkeit des Lebens und der Todesstrafe vornimmt.

Codex Seraphinianus

Eine Serie von Ausschnitten aus der surrealen Enzyklopädie „Codex Seraphinianus“ von Luigi Serafini gibt es bei wired.com. Der Artikel erschien 2013 zur Neuauflage  des 1981 erschienenen Buchs.

Alle Texte und Beschreibungen in diesem Buch sind in einem speziellen und nicht leserlichen Alphabet geschrieben und rufen damit ständig die Frage hervor: Was könnte dort stehen? Es sind keine Blindtexte, sondern Platzhalter für Imagination.